Der Beruf des Filmkritikers kann manchen Menschen wie ein Traumberuf vorkommen. Man schaut den ganzen Tag die neuesten Filme, manchmal sogar vor dem offiziellen Starttermin, schreibt einen Bericht darüber und schon ist man fertig. Allerdings bringt der Beruf des Filmkritikers auch einiges an Verantwortung mit sich, was man nicht außer Acht lassen sollte. Als Filmkritiker kann man über Erfolg und Untergang von Filmen, Regisseuren und Schauspielern entscheiden. Daher sollte man in der Lage sein objektive Einschätzungen abzugeben.
Als Filmkritiker muss man auch Filme sehen, die einem keineswegs zusprechen. Nichtsdestotrotz darf man sich nicht vom eigenen Geschmack beeinflussen lassen, sondern muss ein objektives Urteil fällen. Es gibt bestimmte Kriterien, an denen die Qualität eines Films gemessen wird. Jeder Kritiker ist dazu angehalten, diese Kriterien zu nutzen, um sein Urteil zu fällen. Diese Kriterien sollen es ihm ermöglichen auch Filme zu bewerten, die er persönlich nicht mag.
Eine schlechte Kritik zu erhalten, für einen Film der Millionen von Dollar gekostet hat, ist bitter. Viele Schauspieler und Regisseure fühlen sich ungerecht behandelt, wenn ihr Film eine schlechte Kritik erhält. In den meisten Fällen ist die Kritik allerdings durchaus gerechtfertig und es gibt keinen Grund an der Integrität des Filmkritikers zu zweifeln. Der Filmkritiker versucht sich am Geschmack der breiten Masse zu orientieren, allerdings liegen Filmkritiker auch manchmal daneben. Manche Filme werden von den Kritikern in der Luft zerrissen, doch kommen bei dem Publikum sehr gut an. Manchmal kann nicht genau vorausgesagt werden, was der Durchschnittsbürger sehen möchte.
Eine gute Kritik hingegen, kann Filmen sehr hilfreich sein. Erhält der Film sehr gute Kritiker, vor der eigentlichen Premiere, dann werden sich mehr Menschen entscheiden den Film im Kino zu sehen. Manchmal kann es allerdings auch vorkommen, dass die Kritiken besser als der eigentliche Film sind. So kann man sehr enttäuscht werden, wenn sich der Film doch als schlecht herausstellt. Das liegt an den Unterschieden im Geschmack der Menschen. Jeder Mensch hat andere Vorstellungen, was einen guten Film ausmacht. Werden diese nicht erfüllt, ist man enttäuscht. Da jeder andere Vorstellungen hat und nicht alle erfüllt werden können, gibt es zwangsweise enttäuschte Menschen in den Kinosälen.